Unfallatlas: Was die Karte für Dortmund und die Region zeigt.
Eine offizielle Karte macht Verkehrsunfälle mit Personenschaden auf Straßenebene sichtbar. Wie liest man sie sinnvoll – und wo liegen ihre Grenzen?
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Der Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt polizeilich erfasste Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden. Sie können Straßenabschnitte und einzelne Unfallstellen betrachten und nach beteiligten Verkehrsmitteln filtern, etwa nach Pkw, Fahrrädern oder Fußgängern. Der Datenstand reicht laut Statistikportal derzeit bis 2025.
Ein konkretes Beispiel aus Hagen
IT.NRW nennt in seiner Auswertung des Unfallatlas 2025 den Bereich Kölner Straße/Frankstraße in Hagen: Dort wurden fünf Unfälle mit Fußgängerbeteiligung und Personenschaden gezählt. Der Bereich gehörte damit in dieser Auswertung zu den landesweit genannten Schwerpunkten dieser Beteiligungsart. Das ist eine Aussage über das Datenjahr 2025 und über Unfälle mit Verletzten, keine Aussage über sämtliche Verkehrsunfälle oder die heutige Gefährlichkeit der Stelle. Quelle: IT.NRW, 7. Juli 2026.
Weitere Orte in der Karte erkunden
Auch für Dortmund und die Nachbarstädte können Sie im amtlichen Unfallatlas einzelne Unfallorte oder Straßenabschnitte ansehen. Drei sinnvolle Beispiele für eine eigene Suche:
- Dortmund und Lünen: Suchen Sie nacheinander beide Städte und stellen Sie das Jahr 2025 sowie den Filter „Pkw-Beteiligung“ ein. Damit sehen Sie die erfassten Unfälle mit verletzten Personen, an denen ein Pkw beteiligt war.
- Unna, Kamen und Werl: Wechseln Sie zwischen den Orten und vergleichen Sie die Karte mit und ohne Filter für Fahrrad- oder Fußgängerbeteiligung. Das sind unterschiedliche Ausschnitte derselben amtlichen Statistik.
- Witten, Wetter, Herdecke und Hagen: Zoomen Sie auf Straßenebene und vergleichen Sie einzelne Unfallorte mit der Ansicht nach Straßenabschnitten. Einzelne Punkte belegen für sich genommen noch keinen amtlich festgestellten Unfallschwerpunkt, gibt aber Aufschluss über potenzielle Risikobereiche.
Dasselbe Vorgehen funktioniert beispielsweise für Menden, Hemer, Ahlen, Beckum und Wuppertal. Die Auswahl hier ist eine Lesehilfe für die Karte, keine Rangliste der Orte und keine Begrenzung des Einsatzgebiets des Sachverständigenbüros.
Was sagen die Zahlen über NRW?
IT.NRW berichtet für 2025 landesweit 65.232 Unfälle mit Personenschaden; 16,4 % davon ereigneten sich an Kreuzungen und 15,8 % an Einmündungen. Diese landesweiten Werte lassen sich nicht einfach auf eine einzelne Kreuzung in Dortmund oder Unna übertragen. Quelle: IT.NRW, Auswertung des Unfallatlas 2025.
Warum fehlen viele alltägliche Unfälle?
Der Atlas enthält keine Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden entstanden ist. Eine beschädigte Stoßstange auf einem Parkplatz taucht dort also nicht allein deshalb auf, weil der Schaden teuer war. Für Fragen zu einem Kfz-Schadengutachten sind die Kartendaten kein Ersatz für die Begutachtung des konkreten Fahrzeugs.
Nach einem Unfall am eigenen Fahrzeug?
Gutachter Matthias Teine berät sie telefonisch und nimmt den konkreten Fahrzeugschaden nach Terminvereinbarung persönlich auf. Hier erfahren Sie mehr über das Unfallgutachten.
Daten und Methodik: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Unfallatlas; IT.NRW, Unfallatlas-Auswertung für 2025. Die Beispiele für die Kartensuche sind Anleitungen, keine örtlichen Unfallstatistiken.
Ein Anruf bringt Klarheit.
Schildern Sie kurz Ihren Fall. Matthias Teine bespricht mit Ihnen den nächsten Schritt.